Welche Folgen es haben kann, wenn man Gechichten nur von einer Seite beleuchtet, zeigt dieses schöne Beispiel von Chimamanda Ngozi Adichie, feministische nigerianische Schriftstellerin.

Adichie wurde 1977 in Nigeria geboren. Mit 19 Jahren wanderte sie in die USA aus, studierte Kommunikations- und Politikwissenschaften und machte an der Yale University einen Master in Afrikanistik. Adichie gilt als eine der großen Stimmen der jungen Weltliteratur. Ihre Romane waren für den Booker-Preis nominiert und für „Die Hälfte der Sonne“ erhielt sie 2007 den Orange Prize for Fiction. Sie steht auf der Liste der „20 besten Schriftstellern unter 40“ des „New Yorkers“ und ihr aktuellster Roman „Americanah“ wurde zu einem der fünf besten Romane des Jahres 2013 gewählt. Außerdem wurde ihr für diesen Titel der Heartland Prize for Fiction verliehen. Die Autorin lebt heut in Lagos und in den USA.

Auch in unserer Zeit ist es von größter Bedeutung Geschichten genau zu durchleuchten und verschiedene Quellen zu vergleichen. Nur ein Gesamteindruck bestehend aus vielen verschiedenen Einzeleindrücken ermöglicht nicht nur deduktives und induktives Denken sondern auch die Relativierung. Digital Storytelling kann hier einen wertvollen Beitrag leisten. Authentische Gechichten zu einem Thema aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten ist aufklärerisch. „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile!“
  

Rundum Storytelling Köln. Junge sitzt auf einer Mauer.

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